Kreis Herford. Mit der neuen Corona-Schutzverordnung, die seit dem 22.02.2021 gilt, wird ein eingeschränkter Sportbetrieb möglich. Beispielsweise ist Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel unter bestimmten Bedingungen oder Schulsport sowie Leistungssport wieder erlaubt.


Freizeit- /Amateursport
Bis zu zwei Personen oder Personen eines Hausstandes dürfen auf Sportanlagen unter freiem Himmel Sport treiben. Dazu zählt auch die sportliche Ausbildung im Einzelunterricht. Den Mindestabstand von 5 Metern dürfen dabei nur die obengenannten Personen und Personengruppen unterschreiten. Zu anderen Sporttreibenden muss der Mindestabstand gewahrt werden. Die Verantwortlichen der Sportanlagen müssen den Zugang so beschränken, dass unzulässige Nutzungen ausgeschlossen sind und das Einhalten der Mindestabstände gewährleistet ist. Detaillierte Informationen zur Nutzung gibt es bei den Ansprechpartner*innen in den Städten und Kommunen.


Grundsätzlich untersagt ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, auch die Nebenräume wie Duschen, Umkleiden etc. dürfen nicht genutzt werden. Auch das Gruppen- und Mannschaftstraining ist weiterhin nicht möglich.
Schulsport
Durch die neuen Lockerungen ist der Sport- und Schwimmunterricht an den Schulen wieder möglich. Die Schwimmbadnutzung ist ebenfalls erlaubt, wenn Sie als Vorbereitung auf schulische und berufsbezogene Prüfungen wie Übungs- und Leistungsnachweise dient, beispielsweise bei Rettungsschwimmern.


Leistungssport
Beim Leistungssport dürfen nun zusätzlich, ergänzend zu den vorherigen Regelungen, wieder alle trainieren, die offiziell als Sportler*innen der Bundes- und Landeskader in olympischen, paralympischen, deaflympischen (auch „Gehörlosensport“) und nicht-olympischen Sportarten an den nordrhein-westfälischen Bundes-und Landesleistungsstützpunkten sowie an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren gelistet sind.


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Corona Update Kreis Herford, 27.02.:
31 neue Fälle – Inzidenzwert liegt bei 61,5 – 6 neue Fälle von Mutationen


m Kreis Herford sind seit gestern 31 neue Corona-Fälle hinzugekommen. 6.949 Personen gelten als genesen. Derzeit gibt es kreisweit 248 aktuell bestätigte Fälle. Insgesamt sind 7.335 bestätigte Infektionen bekannt. Der Inzidenzwert liegt bei 61,5


Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (60), Spenge (21), Bünde (37), Löhne (23), Vlotho (9) , Enger (42), Rödinghausen (19), Hiddenhausen (17) und Kirchlengern (20).


Im Kreis Herford gibt es insgesamt 138 Todesfälle, wobei 118 an Corona und 20 mit Corona gestorben sind.


Situation in den Krankenhäusern im Kreis Herford
Derzeit werden 19 Patient*innen mit einer COVID-19-Infektion stationär in den Krankenhäusern behandelt (davon 14 mit Wohnsitz im Kreis Herford). Hiervon werden 6 Patient*innen intensivmedizinisch betreut, 5 davon sind beatmungspflichtig. (Anm. Da in den Krankenhäusern des Kreises Herford Patient*innen aus unterschiedlichen Kreisen und Städten der Region behandelt werden, können mitunter die vom Kreis Herford gemeldeten stationären Patientenzahlen von denen der Krankenhäuser abweichen).


6 neue Fälle von Mutationen – erstmals südafrikanische Variante nachgewiesen
Seit gestern sind 6 neue Mutationsfälle im Kreis Herford dazugekommen.
Dabei handelt es sich in fünf Fällen um die britische Mutation, dazu gibt es nun erstmals den Nachweis der südafrikanischen Variante im Kreis Herford.
Mittlerweile haben sich 78 Menschen, die ihren Wohnsitz im Kreis Herford haben, mit einer Mutationsvariante des Corona-Virus infiziert. In 77 Fällen wurde die britische Mutation nachgewiesen, in einem Fall die südafrikanische Mutation.
Die erste bestätigte Infektion mit einer Mutation im Kreis Herford wurde am 05. Februar vermeldet. Seitdem sind bis heute 77 weitere Fälle hinzugekommen.
Im Umgang mit der Mutation gelten besonders strenge Maßnahmen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) vorgegeben und vom Kreis-Gesundheitsamt mit den betroffenen Personen und Einrichtungen genau besprochen werden. So ist beispielsweise eine Freitestung aus der Quarantäne nach 10 Tagen – wie bei einer üblichen Corona-Infektion – nicht möglich. Darüber hinaus wird den Betroffenen dringend geraten, sich nach Entlassung aus der Quarantäne zusätzlich für eine Woche in eine sorgfältige Selbstbeobachtung zu begeben.

Im Überblick:
Diese drei Impfstoffe sind bisher in der EU zugelassen.