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<CENTER> <TABLE WIDTH=850 BORDER=0 CELLPADDING=4 CELLSPACING=3 STYLE="page-break-before: always"> <COL WIDTH=850> <THEAD> <TR> <TD WIDTH=850 VALIGN=TOP> <P ALIGN=CENTER><FONT COLOR="#ffffff" SIZE="5">Diabetes mellitus<BR><BR> <P ALIGN=LEFT><FONT COLOR="#ffffff" SIZE="5">Was ist eigentlich Diabetes mellitus ?<BR>Nun nimmt man die Ableitung aus dem griechischen wörtlich heißt es soviel wie honigsüßer Fluss. Es beschreibt aber auch nicht im geringsten das , was den Menschen die diese Krankheit haben u.U. erleiden müssen.<BR><BR> Der eher verharmlosende Begriff „ Zucker „ tut sein übriges dazu. Natürlich kann an dieser Stelle keine umfassende Erörterung dieses Themas erfolgen, aber die ersten Schritte sollen verständlich dargelegt werden.<BR><BR> Diabetes Typ I<BR> Hier fehlt entweder durch ein Gendefekt oder andere Erkrankungen dem Körper die Möglichkeit das Hormon Insulin zu produzieren. Das Hormon muss also von außen zugeführt werden. Der Mensch braucht seine Insulinspritze.<BR><BR> Diabetes Typ II.<BR> Im Gegensatz zu Typ I hat der Mensch noch Teile des Hormons Insulin. Seine Zellen sind aber nicht in der Lage, dieses Hormon auf zu nehmen , oder es wird zu wenig Insulin produziert , so dass nicht genügend Zucker in die Zellen gelangt. Hier sind die Therapieformen vielseitig. Ernährungsberatung und evtl. Gewichtsreduktion, Bewegungstherapie und mit Hilfe von Sportangeboten kann eine Verbesserung des Insulinhaushaltes erreicht werden.<BR><BR> Aufgabe und Wirkung des Insulins:<BR> Insulin ist ein Hormon, das in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse gebildet und gespeichert wird und von dieser wie alle Hormone direkt ins Blut abgegeben wird.<BR><BR> Die Inselzellen sind außerdem in der Lage, den Blutzucker zu messen. Überschreitet der BZ eine bestimmte Höhe, wird beim Nichtdiabetiker automatisch Insulin ins Blut abgegeben, das den Zucker in die Zellen transportiert und dadurch den Blutzuckerspiegel wieder senkt. So bleibt der BZ – Wert automatisch im Normalbereich.<BR><BR> Die Wirkung des Insulins entspricht sozusagen einem Schlüssel. Damit der Zucker in die Zellen gelangen kann , um dort als Energielieferant verbrannt zu werden, schließt Insulin die Zelle auf. Ohne Insulin würde kein Zucker in die Zellen gelangen und bliebe im Blut, wodurch der Blutzuckerspiegel ansteigen würde.<BR><BR> Was passiert bei Insulinmangel?<BR> Wird von der Bauchspeicheldrüse zu wenig oder überhaupt kein Insulin produziert , kann der Zucker nicht in die Zelle gelangen und dort als Energielieferant verwertet werden. Folglich bleibt der Zucker im Blut und steigt dort an , während die Zellen die notwendige Energie nicht erhalten. Bei Insulinmangel sind gleichzeitig Fett – und Eiweißstoffwechsel gestört, denn ohne Insulin wird Eiweiß und damit Muskulatur nicht aufgebaut.<BR><BR> Stoffwechselunterschiede zwischen Nichtdiabetikern und Diabetikern :<BR> Neben dem Sauerstoff dienen Glukose und Freie Fettsäuren als Hauptenergielieferant. Ein gewisses Reservoir an diesen Energieträgern besitzt der Muskel selbst in Form muskeleigen Glykogen – und Fettdepots. Sind diese intramuskulären Depots erschöpft , greift der Organismus auf ein weiteres Reservoir zurück ,nämlich auf die vorhandenen Konzentrationen im Blut.<BR><BR> Damit nun diese Energieträger in den Muskel gelangen können, ist Insulin notwendig. Schon kleinste Mengen an Insulin reichen für eine Aufnahme von Glukose in die Muskulatur aus.<BR><BR> Der Nachschub für den nun verbrauchten Blutzucker kommt aus der Leber. Hier werden Glykogendepots abgebaut und auch wieder neu gebildet (Glukogeneogenese) Die ist vor allem für lang andauernde Belastungen wichtig.<BR><BR> Die Hauptenergiequelle bei langzeitiger Belastung stellen die Freien Fettsäuren dar, die bei mehrstündiger Muskelarbeit zu 2/3 den Energiebedarf abdecken. Der Rest wird weiterhin durch Glukose gedeckt. Insulin ist zwar einerseits für die Glukoseaufnahme in der Muskulatur enorm wichtig, es hemmt aber anderseits die Glukoseproduktion der Leber.<BR><BR> Bei sportlicher Aktivität verringert sich deshalb beim stoffwechselgesunden Sportler sofort die Insulinabgabe aus der Bauchspeicheldrüse. Andere Hormone , die die Glukoseproduktion in der Leber stimulieren , werden aktiv ( die Katecholamine, Adrenalin und Noradrenalin , Glukagon , Cortisol) Der Glukoseverbrauch und die Glukoseproduktion werden so bei körperlicher Arbeit präzise aufeinander abgestimmt.<BR><BR> Der diabetische Sportler , dessen blutzuckersenkende Wirkung seiner üblichen Insulindosis, mit der er in seiner sportfreien Zeit gut eingestellt ist, wäre bei plötzlicher sportlicher Aktivität viel zu hoch, weil noch die blutzuckersenkende Wirkung der Muskelarbeit hinzukommt.<BR><BR> Außerdem würde bei üblicher Insulindosis die viel zu hohe Insulinmenge im Körper die Leber in ihrer wichtigen Aufgabe hemmen, verstärkt Glukose nachzuliefern.. Während der Muskel den Glukoseverbrauch steigert , kann die Leber die Glukoseproduktion nicht bedarfsgerecht steigern und schnell genug ans Blut nachliefern. Die Folge ist ein Blutzuckerabfall bis hin zur Unterzuckerung.<BR><BR> Vorteile körperlicher Aktivitäten bei Diabetikern<BR> Akuter Effekt:<BR> Senkung des Blutzuckerspiegels ( durch vermehrte Muskelarbeit lässt sich durch erhöhten Mehrbedarf die Glukoseaufnahme aus dem Blut in den Muskel steigern.)<BR><BR> Langfristiger Effekt:<BR> Verbesserung der diabetischen Stoffwechselsituation ; Größere Glukosemengen können mit gleicher Insulinmenge umgesetzt werden verbesserte Insulinsensivität.<BR><BR> Verminderung der Gefahr einer Ketoazidose ( Blutzucker = 250mg/dl oder höher Umwandlung von Fett in Zucker = Insulinmangel)<BR><BR> Senkung des Körpergewichtes ( Typ II Diabetiker )<BR> Einfluss auf Risikofaktoren und Sekundärkomplikationen : z.B.Hypertonie, Hyperlipidämie , Neuropathien, pAVK.<BR><BR> Psychosoziale Effekte ( verbesserte Lebensqualität )<BR> Was passiert wenn der Blutzucker ansteigt<BR> Ab einer bestimmten Grenze wird Zucker über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden. Diese Grenze heißt : Nierenschwelle ( 180 mg/ dl ) , und ist vergleichbar mit einer Staumauer, bei der die Niere die Funktion eines Überdruckventils hat. Je höher der Blutzuckerspiegel ansteigt, umso mehr Zucker wird über die Niere mit dem Urin ausgeschieden.<BR><BR> Folgen der Zuckerausscheidung<BR><BR> Die Ausscheidung im Urin ist ein Spiegelbild des Blutzuckers, d.h. hohe Urinzuckerwerte bedeuten gleichzeitig hohe Blutzuckerwerte. Da der Zucker nur in gelöster Form ausgeschieden werden kann, kommt es zwangsläufig zu Wasserverlusten , die ein gesteigertes Durstgefühl nach sich ziehen. Gleichzeitig geht der ausgeschiedene Zucker als Energielieferant für die Zellen verloren .<BR><BR> Folgeerscheinung sind :<BR> Müdigkeit – Leistungseinbuße – Gewichtsverlust Da Kohlenhydrate als wichtige Energiequelle nur unvollständig verwertet werden können, werden zur Energiegewinnung Fettsäuren aus dem Fettdepot abgebaut. Dabei entstehen Ketonkörper ( z.B. Aceton ), das im Urin mit Teststreifen nachgewiesen werden kann.<BR><BR> Stoffwechselentgleisungen bei körperlicher Aktivität<BR> Hypoglykämie ( Unterzuckerung ) in der Regel muskelarbeitsinduzierte Hypoglykämie<BR> Symptome : Schweißausbruch ,Sehstörungen , Hunger , Herzklopfen , Konzentration und Koordinationsstörungen , Aggressivität , hypoglykämischer Schock..<BR><BR> Ursache :<BR> Zu hohe Insulindosis ( Hyperinsulinanämie ) , reduzierte Kohlenhydratzufuhr ( evtl. Auslassen einer Mahlzeit) außergewöhnliche körperl. Aktivität ohne vorbeugende Maßnahmen, erhöhter Alkoholgenuss.<BR><BR> Maßnahmen zur Verhinderung einer Hypoglykämie :<BR> Insulindosis vor Belastung reduzieren.<BR> Kohlenhydratzufuhr erhöhen.<BR> Kombination aus 1 und 2 ( bedarfsgerecht Bilanzierung zw. Insulinzufuhr und Nahrungsaufnahme)<BR><BR> Hyperglykämie ( Überzuckerung )<BR> Symptome .<BR> Starker Durst , häufiges Wasserlassen , Übelkeit , Erbrechen , Acetongeruch , Hautveränderung , Juckreiz , diabetisches Koma ( Ketoazidose 350mg/dl)<BR><BR> Ursache : Insulinmangel ( Insulingabe vergessen , Diätfehler ,. Infektion, Stress.<BR> Maßnahmen zur Verhinderung einer Hyperglykämie<BR> Regelmäßige Kotrolle des Blutzuckers sowie des Harnzuckers (der Nachweis von Aceton im Urin und ein Blutzuckerwert von 300mg / dl und mehr bedeutet eine absolute Kontraindi-kation sportl. Aktivitäten!!!)<BR><BR>

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